Energieaudit

DIN EN 16247-1

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Energieaudit | DIN EN 16247-1

Im April 2015 reagierte der Gesetzgeber auf die drohende Nichterreichung der ehrgeizigen CO2-Ziele.  Unternehmen einer bestimmten Größenordnung (Nicht-KMU) wurden Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 1624-1 bis Ende 2015 verpflichtet. Natürlich gibt es zahlreiche rechtliche Anforderungen an die Durchführunge von Energieaudits. Jedoch birgt die Pflicht ebenso Chancen zur Hebung von Energieeinsparpotenzialen und zur nachhaltigen Energiekostensenkung.
Am 4. Dezember 2012 verabschiedete die Europäische Union die Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU. Damit wurden ehrgeizige Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz, Schonung vergänglicher Ressourcen und Verbesserung der CO2-Bilanz gesteckt. Demnach wurden Unternehmen, die nicht der sogenannten KMU-Kategorie (kleine und mittelständische Unternehmen) entsprechen in die Pflicht genommen. Bis zum 5. Dezember 2015 musste ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt werden. Als zuständige Kontrollinstanz für die korrekte und vollständige Umsetzung der Energieauditpflicht wurde das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) berufen. In einem entsprechenden Merkblatt erläutert das BAFA die Anforderungen eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1. Dieses wurde seit Veröffentlichung mehrfach novelliert. Zudem wurde ein entsprechender Leitfaden veröffentlicht. Näheres können Sie in unserem Newsfeed lesen.

Reduzierung des Auditierungsumfangs

Grundsätzlich sind sämtliche Standorte eines Unternehmens betroffen. Mit Hilfe des sogenannten Multi-Site-Verfahrens ist es jedoch möglich, den Aufwand und die Kosten für die Durchführung eines Energieaudits deutlich zu reduzieren. Hierfür gilt es nach bestimmten Kriterien Gruppen (Cluster) vergleichbarer Standorte zu bilden. Anschließend muss lediglich eine gewisse Anzahl an Standorten einem vollständigen Energieaudit nach DIN EN 16247-1 unterzogen werden. Mögliche Kriterien zur Bildung von Clustern sind z.B.:

  • Art der Tätigkeiten bzw. Hierarchiestufen (Verwaltungsgebäude, Filialen, etc.)
  • Energieverbrauchsprofile
  • Größe und Mitarbeiterzahl der Standorte
  • Baujahr der Liegenschaften

Weiterhin gilt die Durchführung eines Energieaudits als repräsentativ, wenn mindestens 90% des Gesamtenergiebedarf eines Unternehmens vom Energieaudit umfasst werden.

Gerechnet vom Zeitpunkt des ersten Energieaudits bzw. des vorhergehenden Energieaudits ist ein Unternehmen dazu verpflichtet, mindestens alle vier Jahre ein weiteres Energieaudit nach Maßgabe von § 8a EDL-G durchzuführen.

Unsere Leistung

Wir übernehmen die Prüfung der Auditpflicht, die Prüfung des Auditumfangs, die Durchführung des korrekten und vollumfänglichen Energieaudits nach DIN EN 16247-1 sowie auf Wunsch die Re-Auditierung. Dabei garantieren wir Ihnen rechtssicheres Handeln und hohe Expertise durch langjährige Erfahrung in der Energieberatung. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Energieeinsparpotenziale heben und Ihre Energiekosten nachhaltig senken.