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CO2-Abgabe vom Bundestag beschlossen

CO2-Abgabe

Vergangene Woche, am 08.10.2020, wurde die letzte Hürde zur Einführung einer CO2-Abgabe genommen. Der Bundestag hat der Änderung im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) zugestimmt. Damit wird ab dem nächsten Jahr ein CO2-Preis für die Sektoren Wärme und Verkehr eingeführt – ein wichtiger Schritt in Richtung Sektorenkopplung. Dabei müssen Unternehmen, die Benzin, Diesel, Erdöl oder Erdgas in den Markt bringen, Emissionsrechte erwerben. Der CO2-Ausstoß, den diese Brennstoffe verursachen, bekommt über den nationalen Emissionshandel so also einen Preis.

Was genau mit der CO2-Abgabe gemeint ist, wann sie zu zahlen ist, wie hoch sie ausfallen wird und wie sie zu zahlen ist, haben wir bereits in unserem früheren Newsbeitrag zu diesem Thema erläutert.

Was bedeutet die CO2-Abgabe für Verbraucher?

Kraftstoff, Heizöl und Gas werden teurer. Beispielsweise wird im nächsten Jahr der Liter Sprit um etwa 7 Cent teurer. Außerdem fallen bei einem typischen älteren Einfamilienhaus mit Gasheizung durch die neue Abgabe erhöhte Kosten in Höhe von 120 Euro pro Jahr an.

Etwa 7,4 Milliarden Euro soll der Bund dadurch alleine im nächsten Jahr einnehmen. Damit es nicht zu Mehrbelastungen für die Bevölkerung kommt, folgen an anderer Stelle Entlastungen. Beispielsweise soll die EEG-Umlage gedämpft werden. Darüber hinaus werden klimafreundliche Förderprogramme finanziert, sodass die Mehrbelastungen an die Bevölkerung zurückgegeben werden, so die Bundesregierung.


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