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Zum Abschluss 2019 wurde es noch einmal spannend um die Debatte um Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen. So veröffentlichte die Europäische Kommission am 5. Dezember 2019 die Verordnung 2019/2020/EU zu Feststellung der Anforderungen an Lichtquellen und separate Betriebsgeräte sowie die delegierte Verordnung 2019/2015/EU zur Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen.

Die Europäische Kommission setzt damit ein Statement und schreibt vor, welche konventionellen und ineffizienten Leuchtmittel ab Inkrafttreten der Verordnungen am 1. September 2021 nicht länger in den Verkehr gebracht werden dürfen.

Unter anderem betrifft das die sogenannten Energiesparlampen, also Kompaktleuchtstofflampen mit eingebautem Vorschaltgerät. Ab 1. September 2023 entfallen darüber hinaus T8-Lampen in den Größen 600, 1.200 und 1.500 Millimeter sowie Halogenlampen mit den Sockeln G9, G4, GY6.35.

Auch zu den viel diskutierten Energielabeln bzw. Energieverbrauchsetiketten von Lichtquellen hat die Europäische Kommission sich Gedanken gemacht. Eine neue Skala soll ab dem 1. Spetember 2021 Abhilfe schaffen und in den handel kommen. Sie gibt Auskunft über die Effizienz der Leuchtmittel in einem Ranking von A bis G.

Bereits seit dem 1. Weihnachtstag, also dem 25. Dezember 2019 erlosch zudem die Pflicht zur Kennzeichnung von Leuchten für Hersteller und Lieferanten. Damit entfielen Artikel 3, Absatz 2 und Artikel 4, Absatz 2 aus der Verordnung 2012/874/EU .

Was heißt das für Sie?
Es ist davon auszugehen, dass der Markt entsprechend reagiert und Händler von effizienten und weiterhin zugelassenen Leuchtmitteln entsprechende Preisstrategien fahren. Haben Sie daher frühzeitig Ihre Leuchtmittel im Blick und tauschen Sie clever aus. Gern helfen wir Ihnen dabei Ihre betroffene Infrastruktur zu bewerten und sprichwörtlich Licht ins Dunkle zu bringen.


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