Alexander Meyer B.Eng.
Teamleiter | Vertrieb

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Die Bundesregierung hat ein Klimaschutzprogramm beschlossen, mit dem bis zum Jahr 2030 rund 25 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden sollen. Ziel ist es, die Klimaziele für 2030 und 2040 einzuhalten. Das unter Federführung des Bundesumweltministeriums entwickelte und im Bundeskabinett verabschiedete Programm umfasst Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen in verschiedenen Sektoren.
Im nächsten Schritt erfolgt die Prüfung durch den Expertenrat für Klimafragen. Anschließend ist die Umsetzung der geplanten Maßnahmen vorgesehen.
Ein zentraler Bestandteil des Klimaschutzprogramms ist der Ausbau der Windenergie an Land. Vorgesehen ist eine zusätzliche Leistung von 12 Gigawatt, um die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erhöhen.
Der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die fortschreitende Elektrifizierung sollen dazu beitragen, den Einsatz fossiler Energieträger zu reduzieren und die Energieversorgung breiter aufzustellen. Insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen wird der Ausbau als wichtiger Bestandteil der Energieversorgung betrachtet.
Durch die zusätzliche Windstromkapazität könnte der Verbrauch von Erdgas und Kohle bis zum Jahr 2030 deutlich sinken. Nach aktuellen Einschätzungen lassen sich dadurch Emissionen von rund 6,5 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden. Die Umsetzung wird durch eine steigende Anzahl genehmigter Projekte unterstützt: Im vergangenen Jahr wurde mit rund 20 Gigawatt ein Höchstwert bei den Genehmigungen für Windenergieanlagen an Land erreicht.
Im Verkehrssektor sieht das Klimaschutzprogramm verbindliche Mindestanteile erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch im Straßen- und Schienenverkehr vor. Ziel ist es, den Anteil emissionsarmer Antriebe zu erhöhen und den Energieeinsatz im Verkehr schrittweise umzustellen. Ein weiterer Bestandteil ist die Förderung von Elektro-Pkw. Im Rahmen eines neuen Förderprogramms sollen bis zu 800.000 Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb unterstützt werden. Die Förderung richtet sich insbesondere an Privatpersonen mit kleinen und mittleren Einkommen. Für das Programm stellt der Bund insgesamt drei Milliarden Euro bereit.
Ergänzend ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur vorgesehen. Geplant ist insbesondere die Errichtung zusätzlicher Lademöglichkeiten im Umfeld von Mehrfamilienhäusern, um die Nutzung von Elektrofahrzeugen im Alltag zu erleichtern. Hierfür ist ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro vorgesehen.
Die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs ist ein weiterer Bestandteil des Klimaschutzprogramms. In diesem Zusammenhang spielt das Deutschlandticket eine zentrale Rolle. Bei einer langfristigen Fortführung und Finanzierung bis zum Jahr 2030 kann das Deutschlandticket dazu beitragen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhen. Dadurch könnten jährlich rund eine Million Tonnen CO₂ eingespart werden.
Zum Vergleich: Diese Einsparung entspricht etwa dem Verbrauch von rund 435 Millionen Litern Benzin beziehungsweise nahezu zehn Millionen Tankfüllungen.
Im Gebäudesektor sieht das Klimaschutzprogramm Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Wärmeversorgung vor. Dazu zählt insbesondere die Förderung energetischer Sanierungen, unter anderem bei Gebäuden sozialer Einrichtungen, sowie die Unterstützung klimafreundlicher Neubauten.
Ziel ist es, den Energieverbrauch im Gebäudebereich zu reduzieren und den Einsatz emissionsärmerer Technologien zu stärken. Auch im Industriesektor sind Maßnahmen zur Emissionsminderung vorgesehen. Geplant ist der Einsatz innovativer Instrumente, um Investitionen in Elektrifizierungstechnologien zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Anwendungen wie Wärmepumpen, die zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen können.

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